Lokale Attraktionen und Preisstrategie für Hotelzimmer

Worauf Sie bei der Entwicklung einer Strategie für optimale Preise und Gästezufriedenheit achten sollten

Worauf Sie bei der Entwicklung einer Strategie für optimale Preise und Gästezufriedenheit achten sollten
Artikel von
Thomas Rijpma
Aktualisierung des Artikels
April 18, 2024
Kategorie
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Um sich in der Hotellerie zurechtzufinden, muss man genau wissen, wie lokale Attraktionen als Katalysatoren für die Steigerung des Hotelumsatzes und die Verbesserung des Gästeerlebnisses dienen können. Dieser Leitfaden befasst sich mit der symbiotischen Beziehung zwischen Hotels und Attraktionen und veranschaulicht anhand von Beispielen, wie strategische Standortwahlen die Attraktivität und Rentabilität eines Hotels steigern können.

Die magnetische Anziehungskraft von Attraktionen auf Hotels

Attraktionen sind nicht nur Wahrzeichen, sie sind Leuchtfeuer, die Gäste aus der ganzen Welt anziehen. Laut einem Bericht der Welttourismusorganisation aus dem Jahr 2020 kann die Nähe zu Attraktionen in der Hochsaison zu einem Anstieg der Hotelbelegung um 30% führen. Zum Beispiel kann ein Hotel in der Nähe des berühmten Disneyland Parks seine Nähe nutzen, um Familien anzulocken, die den Komfort suchen, in der Nähe der Sehenswürdigkeiten zu wohnen. Die Preise sind 20% höher als bei Hotels in weiter entfernten Gegenden. Oder ziehen Sie ein Hotel in der Nähe des historischen Kolosseums in Rom in Betracht. Der Reiz dieses antiken Wunders ermöglicht es dem Hotel, eine „Nachbarschaftsprämie“ einzuführen, bei der der durchschnittliche Tagespreis (ADR) von der in der Stadt üblichen 100$ auf verlockende 120$ oder mehr angehoben wird. Diese strategische Preisgestaltung nutzt nicht nur den unvergleichlichen Komfort, der den Gästen geboten wird, sondern steigert auch den Umsatz des Hotels pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) erheblich.

Saisonale Strategie und Preisflexibilität

Die saisonale Attraktivität von Attraktionen hat großen Einfluss auf die Preisstrategien von Hotels. Ein Strandhotel in der Nähe eines beliebten Badeortes könnte beispielsweise in der Nebensaison seine Prämie senken, um mehr Gäste anzulocken, und dann im Sommer, wenn Sonnenhungrige anreisen, die Preise um 30% erhöhen. Diese dynamische Preisstrategie stellt sicher, dass das Hotel das ganze Jahr über wettbewerbsfähig und rentabel bleibt. Im Folgenden finden Sie einige Beispiele für Arten von Attraktionen und deren Auswirkungen auf ADR.

Hotels am Strand

  1. Preise außerhalb der Saison: Je nach Belegung sinkt der durchschnittliche Tagespreis (ADR) um 20%. Wenn der reguläre Tarif beispielsweise 200$ beträgt, wird der Tarif außerhalb der Saison auf 160$ erhöht.
  2. Preise in der Hauptsaison: Die Preise steigen im Sommer um bis zu 30%. Folgt man dem Beispiel, würde der ADR auf 260$ steigen.
  3. Umsatzsteigerung: Diese Strategie kann den Umsatz in der Hochsaison um bis zu 25% steigern, sofern eine Vollbelegung berücksichtigt wird.

Ferienorte in den Bergen

  1. Wintersaison (Höhepunkt): Die Preise steigen aufgrund von Ski- und Snowboardbegeisterten um 35%. Bei einem Basiszinssatz von 150 USD läge der Wintertarif bei etwa 202,50 USD.
  2. Sommer (Nebensaison): Ein Rückgang um 15%, um Wanderer und Naturliebhaber anzulocken, wodurch der Preis auf 127,50 USD gesenkt wurde.
  3. Gesamtauswirkung: Diese Preisflexibilität kann den Umsatz im Winter um 30% steigern, was der hohen Nachfrage nach Wintersportarten Rechnung trägt.

Stadthotels in der Nähe der wichtigsten Sehenswürdigkeiten

  1. Preise für besondere Veranstaltungen: Bei Großveranstaltungen oder Kongressen können die Preise um 50% steigen. Wenn der übliche Kurs 100$ beträgt, kann er auf 150$ steigen.
  2. Anpassung in der Nebensaison: Wenn Sie die Preise in ruhigeren Monaten um 10 bis 15% senken, können Sie eine Belegungsrate von 80% aufrechterhalten und den Preis auf 85 bis 90$ anpassen.
  3. Umsatzstrategie: Dynamische Preisgestaltung bei Veranstaltungen kann den jährlichen Gesamtumsatz um 20% steigern und geringere Einnahmen außerhalb der Saison ausgleichen.

Nähe zu kulturellen oder historischen Stätten

  1. Hauptbesuchszeiten: Der ADR steigt während der Hauptreisezeiten um 25%. Ab einem Basiszinssatz von 120 USD steigt der Preis auf 150 USD.
  2. Preise außerhalb der Hochsaison: Eine Ermäßigung von 10%, um Besuche zu fördern, wobei die Preise auf 108$ angepasst werden.
  3. Saisonaler Umsatzschub: Eine gezielte Preisgestaltung kann in Zeiten mit hoher Nachfrage zu einem Umsatzanstieg von 15% führen, wobei kulturelle Hochsaison genutzt wird.

Berechnungen und Implikationen

  1. Einsatz von Revenue Management Software: Hotels verwenden ausgeklügelte Algorithmen, um die Preise dynamisch anzupassen und den Jahresumsatz allein durch strategische Anpassungen potenziell um bis zu 20% zu steigern.
  2. Belegungsraten im Vergleich zu Preisen: Ein ausgewogenes Verhältnis stellt sicher, dass die erhöhten Preise in der Hochsaison die Gäste nicht abschrecken. Ziel ist eine Belegungsrate von 90% bei hoher Nachfrage und eine Rate von mindestens 70% in der Nebensaison.
  3. Gästeerlebnis und Wert: Die Bereitstellung eines Mehrwerts durch einzigartige Pakete oder Annehmlichkeiten in Spitzenzeiten kann höhere Preise rechtfertigen und die Zufriedenheit der Gäste erhöhen.

Diese detaillierte Analyse unterstreicht die Bedeutung eines differenzierten Ansatzes für saisonale Preisgestaltung und die strategische Verwaltung der Hotelpreise entsprechend dem Auf und Ab der Attraktivität der Touristenattraktionen. Durch die sorgfältige Abstimmung ihrer Preisstrategie auf die Nachfragezyklen können Hotels sowohl die Auslastung als auch den Umsatz maximieren und sich so einen Wettbewerbsvorteil in der dynamischen Hotellerie sichern.

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Komfort für Gäste

Strategische Maßnahmen zur Nutzung des Standorts

Um ihre erstklassigen Standorte voll auszunutzen, können Hotels mehrere effektive Strategien verfolgen:

Maßgeschneiderte Marketingmaßnahmen

Indem Hotels die demografischen Daten der Besucher von nahegelegenen Attraktionen verstehen, können sie personalisierte Marketingkampagnen erstellen. Ein Hotel in der Nähe einer renommierten Weinregion könnte Weinliebhaber mit Pauschalangeboten ansprechen, die exklusive Weinkellerführungen beinhalten, wodurch das Angebot und die Preise effektiv an die Hauptbesuchszeiten des Weinguts angepasst werden. Zum Beispiel:

  1. Datengesteuerte Personalisierung: Nutzen Sie Datenanalysen, um die Besucherdemografie zu verstehen und segmentierte Marketingkampagnen zu erstellen, die auf bestimmte Interessen zugeschnitten sind, z. B. familienfreundliche oder romantische Urlaubspakete.
  2. Saisonale und veranstaltungsbasierte Pakete: Entwickeln Sie Pakete, die den saisonalen Charakter und die Ereignisse der Attraktion widerspiegeln, und passen Sie Angebote und Preise an die Nachfrage und Einzigartigkeit jeder Jahreszeit oder Veranstaltung an.
  3. Exklusive Erlebnisse: Arbeiten Sie mit lokalen Attraktionen zusammen, um besondere Zugänge oder einzigartige Erlebnisse zu erhalten, die nur Hotelgästen vorbehalten sind, und steigern Sie so den Wert Ihres Hotelaufenthalts.
  4. Ausrichtung lokaler Ereignisse: Synchronisieren Sie Marketingmaßnahmen mit lokalen Veranstaltungskalendern und bewerben Sie das Hotel als idealen Ausgangspunkt für Festivalbesucher oder Veranstaltungsteilnehmer und nutzen Sie so den saisonalen Besucherstrom.
  5. Marketing für Bildungsinhalte: Erstellen Sie ansprechende Inhalte, die potenzielle Gäste über die Attraktion informieren, und nutzen Sie Geschichten, Tipps und Erkenntnisse, um Interesse und Vorfreude zu wecken.
  6. Feedback und Anpassung: Nutzen Sie das Feedback Ihrer Gäste, um Marketingstrategien zu verfeinern und anzupassen und sicherzustellen, dass sie den Präferenzen der Besucher und den sich entwickelnden Trends entsprechen.

Indem Hotels sich auf diese wichtigen Strategien konzentrieren, können sie ihre Marketingmaßnahmen effektiv darauf ausrichten, Gäste anzulocken, die sich für nahegelegene Attraktionen interessieren, und die Attraktivität dieser Reiseziele nutzen, um Buchungen zu steigern und das Gästeerlebnis zu verbessern.

Exklusive Angebote steigern den Wert

Partnerschaften mit nahegelegenen Attraktionen können zu exklusiven Gästepaketen führen, wie z. B. Tickets mit bevorzugtem Zugang oder Sonderermäßigungen. So könnte beispielsweise ein Hotel in der Nähe des Louvre ein „Skip the Line“ -Paket anbieten, das es den Gästen ermöglicht, die Warteschlangen zu umgehen, was ihrem Aufenthalt einen erheblichen Mehrwert verleiht und einen höheren Zimmerpreis rechtfertigt. Zum Beispiel:

  1. Vorrangiger Zugang: Arbeiten Sie mit Attraktionen zusammen, um Hotelgästen Schnelleinlass oder Tickets mit bevorzugtem Zutritt zu bieten, wodurch Wartezeiten minimiert und das Gästeerlebnis verbessert werden.
  2. Sonderrabatte: Verhandeln Sie Rabatte oder Sonderpreise für Hotelgäste auf Eintrittsgelder, Waren oder das Essen in der Attraktion und steigern Sie so einen spürbaren Mehrwert für Ihren Aufenthalt.
  3. Maßgeschneiderte Erlebnisse: Arbeiten Sie mit Attraktionen zusammen, um einzigartige Erlebnisse zu schaffen, die nur Hotelgästen zur Verfügung stehen, wie private Touren, exklusive Workshops oder Treffen mit Schlüsselpersonal.
  4. Pauschalangebote: Integrieren Sie diese exklusiven Angebote in Pakete zu attraktiven Preisen, die Unterkünfte und zusätzliche Vergünstigungen beinhalten, um das Hotelangebot noch attraktiver zu gestalten.
  5. Zusammenarbeit im Marketing: Nutzen Sie gemeinsame Marketingmaßnahmen mit den Attraktionen, um exklusive Angebote zu bewerben und die Reichweite und Attraktivität beider Unternehmen zu nutzen, um ein breiteres Publikum anzulocken.
  6. Angebote, die auf Feedback basieren: Sammeln und analysieren Sie regelmäßig das Feedback der Gäste zu den exklusiven Angeboten, um das Leistungsversprechen kontinuierlich zu verfeinern und zu verbessern.

Durch die Umsetzung dieser Strategien können Hotels den Wert ihrer Angebote durch exklusive Partnerschaften erheblich steigern, wodurch ihre Unterkünfte für potenzielle Gäste attraktiver werden und Premium-Preise gerechtfertigt sind.

Lokales Engagement für ganzjährige Attraktivität

Hotels können die Saisonalität der nahegelegenen Attraktionen mildern, indem sie mit der lokalen Gemeinschaft und Veranstaltungen in Kontakt treten. Ein Hotel in New Orleans könnte beispielsweise vom pulsierenden Festivalkalender der Stadt profitieren und spezielle Mardi-Gras-Pakete anbieten, die auch in langsameren Zeiten Besucher anziehen.

Fazit

Die strategische Nähe zu lokalen Attraktionen bietet Hotels eine einmalige Gelegenheit, ihre Attraktivität zu steigern, höhere Preise zu erzielen und die Rentabilität zu verbessern. Durch die Umsetzung gezielter Marketingstrategien, den Aufbau strategischer Partnerschaften und die Auseinandersetzung mit der lokalen Kultur können Hotels nicht nur eine vielfältige Gästebasis ansprechen, sondern auch unvergessliche Erlebnisse schaffen, die zu wiederholten Besuchen anregen. Dieser ganzheitliche Ansatz zur Nutzung nahegelegener Attraktionen unterstreicht die Bedeutung des Standorts im Wettbewerbsumfeld der Hotellerie und führt Hoteliers zu strategischen Entscheidungen, die das Potenzial ihrer Unterkunft maximieren.

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Häufig gestellte Fragen

01

Wie wirkt sich die Nähe zu Sehenswürdigkeiten auf die Hotelpreise aus?

Die Nähe zu beliebten Attraktionen ermöglicht es Hotels, eine „Näherungsprämie“ zu verlangen, was bedeutet, dass sie ihre Zimmerpreise dank des zusätzlichen Komforts für die Gäste höher ansetzen können als die weiter entfernten. Zum Beispiel können Hotels in der Nähe wichtiger Sehenswürdigkeiten ihre Preise im Vergleich zum Stadtdurchschnitt um 20% oder mehr erhöhen.

02

Können Attraktionen die Hotelauslastung außerhalb der Hauptsaison beeinflussen?

Ja, Attraktionen können die Belegungsraten das ganze Jahr über erheblich beeinflussen. Indem Hotels sich an lokalen Veranstaltungen beteiligen und die einzigartigen Aspekte der nahegelegenen Attraktionen nutzen, können sie auch außerhalb der Hauptsaison Gäste für sich gewinnen, was zur Stabilisierung der Belegungsraten und des Umsatzes beiträgt.

03

Welche Strategien können Hotels anwenden, um die Vorteile ihres Standorts zu maximieren?

Hotels können die Standortvorteile durch gezielte Marketingkampagnen maximieren, die auf die Interessen der Besucher nahegelegener Attraktionen zugeschnitten sind, indem sie in Partnerschaft mit diesen Attraktionen exklusive Angebote oder Pakete erstellen und sich an lokalen Veranstaltungen und Festivals beteiligen, um das ganze Jahr über ein breiteres Spektrum von Gästen anzulocken.